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Elèves

Diese Seiten gehören ganz unseren Schülern.

Hier stellen sich die einzelnen Klassen vor, Sie können Unterrichtsarbeiten der Kinder bestaunen, Berichte schulischer oder außerschulischer Aktivitäten lesen, sowie die neuesten Fotos ansehen.

Erfahrungsbericht PAD-Stipendium Alexia Fuchs-Cansell (11. Klasse)

Alexia ist Französin und besucht die Deutsche Abteilung erst seit einem Jahr. Sie berichtet hier über ihre Erfahrungen und Eindrücke während ihres Aufenthaltes. Jedes Jahr hat ein Schüler unserer Abteilung das Glück sich an diesem Programm zu beteiligen.

Zuerst in Deutschland sind wir 4 Tage in Bonn geblieben und haben dort am meistens die Altstadt von Köln und ihre Umgebung (ZB die Universität von Bonn) besichtigt. Wir haben auch in dieser Zeit, die Leute von unserer Gruppe kennengelernt und später den internationalen Abend, wo wir unsere Länder vorstellen mussten, vorbereitet.

Wir sind nach dieser Woche nach Altdorf (in Bayern) mit dem Zug gefahren, wo wir unsere Gastfamilien getroffen haben (ich kannte schon meine Gastschwester Elli, weil sie auch Begleitungsschülerin war). Die Familie und Elena waren sehr nett und haben viel mit mir untergenommen, das war toll!

Wir haben 2 Wochen in Altdorf verbracht, während deren wir auch Unterricht hatten, aber am meistens haben wir Ausflüge gemacht (ZB nach Nürnberg).

Die nächste Stadt, die wir nachher besichtigt haben, ist Hamburg. Ich fand die Stadt wunderschön und den Hafen und die Speicherstadt sehr beeindruckend.

Es hat mir am besten gefallen!

Wir sind auch zum Meer gefahren und haben dort trotz des kalten Wasser geschwommen J

Während der Reise haben wir generell viele Führungen (in Museen, in den Städten usw.) gehabt, und deshalb viel gelernt.

Am Ende der Reise sind wir nach Berlin gefahren und haben dort viel besichtigt.

Unseren letzten Abend haben wir auf einem Schiff in Berlin verbracht: es war toll!

Wir haben alle große Schwierigkeiten am Ende gehabt, uns zu verabschieden!

Es war richtig eine wunderbare Erfahrung und es hat mir wirklich geholfen, Deutsch mündlich fließend zu sprechen!

Mein Praktikum in Deutschland

Ein Bericht von Olivia Lott – 9. Klasse

Die Praxis wurde 1984 von Doktor Hans-Dieter Heinrich gegründet und wird seitdem von ihm geleitet.
Aber Frau Barth wird sie im Januar 2013 übernehmen. Die Gebäude sind im Zentrum von Lauda, damit der Zutritt für Kunden leichter ist. Herr Doktor Heinrich und seine Frau leben im selben Gebäude.
Die Praxis besteht aus vielen Räumen, dem Sprechzimmer, dem Operationsraum. Außerdem gibt es auch ein Pensionat für kranke Tiere, das Büro, das Wartezimmer, das Ultraschalluntersuchungszimmer, den Speisevorratsraum und die Toiletten.

Diese Tierarztpraxis pflegt Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Hamster, Kanarienvögel, Wellensittiche, aber manchmal auch Reptilien, Vogelspinnen, Schlangen, Leguane…
Die Tiere werden mit verschiedenen Geräten behandelt. Zum Beispiel Stethoskop, Scanner, Skalpell, Ultraschallgerät, Thermometer, Waagen und Otoskop. Für die Operationen benutzen die Tierärzte viele Scherensorten, Skalpell, Zangen und Faden, um die Wunden zu nähen. Nach der Operation muss man die Chirurgie-Geräte mit Reinigungsmittel sauber machen und dann in ein Sterilisationsgerät legen, um die Bakterien zu entfernen.
Es gibt in der Praxis drei verschiedene Arbeiten, der Tierarzt (in dieser Praxis gibt es zwei Tierärzte), eine Tierarzthelferin und eine Sekretärin. Die Sekretärin ist auch Helferin.

Der Tierarzt pflegt die Tiere, er macht die Operationen, die Ultraschalluntersuchung und die Röntgenaufnahmen. Er ist für die Tiere verantwortlich, wenn sie in der Praxis sind.
Die Tierarzthelferin hilft dem Tierarzt bei den großen Operationen und kümmert sich um die kranken Tiere, die in dem Pensionat bleiben.
Die Sekretärin bestellt die Medikamente, die Spritzen und das Futter (für Hunde und Katzen) und schickt die Blutanalyse zum Labor. Sie empfängt die Kunden und trägt die Termine ein.

Die Praxis verkauft Hunde- und Katzenfutter
Dies Praktikum war für mich ein gutes und schönes Erlebnis. Ich liebe Tiere und ich habe genau gesehen, wie die Tierärzte arbeiten.
Ich hatte Glück, weil ich auch etwas machen konnte und nicht nur zuschauen durfte. Ich musste Katzen füttern und mich um die Tiere kümmern, die für mehrere Tage in der Praxis blieben.
Einmal konnte ich auch einer Katze nach einer Operation eine Spritze geben. Mit der Sekretärin habe ich auch gearbeitet, ich habe Pakete mit Hunde- und Katzenfutter geöffnet und benutzte Spritzen in den Müll geworfen.
Ich habe auch eine Blutanalyse gemacht. Die Tierärztin wollte gerne, dass ich bei den Operationen und bei der Echographie zuschaue. Aber bei der Radiographie durfte ich nicht zusehen, weil das für Menschen unter 18 Jahren verboten ist.

Erharungsbericht einer ehemaligen Schülerin Solène Zozime

Ich bin 2006 in die Deutsche Abteilung eingetreten, dass heißt in der 6. Klasse. Meine Kindergarten- und Grundschulzeit habe ich im CAB in Fontainebleau verbracht, wo ebenfalls Deutsch unterrichtet wird. Ich habe sehr gute Erinnerungen an die 7 Jahre die ich in der Deutschen Abteilung verbracht habe. Der Vorteil der Abteilung liegt darin, dass alle Lehrer und Lehrerinnen Deutsche sind, im Gegensatz zu den Lehrern die beim Abibac unterrichten. Darüber hinaus finde ich interessant, dass deutsche Schüler zusammen mit französischen Schülern in einer Klasse sind: es begünstigt kulturellen Austausch. Jesoch finde ich, dass die Deutsche Abteilung die anderen Schüler des Gymnasiums wenig an der deutschen Kultur teil haben lassen, so zum Beispiel durch Theaterstücke, Ausstellungen, Feiern usw.

Ausgezeichnet fand ich auch, dass wir uns so viel mit der deutschen Literatur befasst haben (Goethe, Dürrenmatt, Hofmannstahl, Schiller, Frisch, Brecht, Schnitzler, usw.) was mir noch immer sehr nützlich ist. Zwar fehlten einige wichtige Autoren wie Zweig, Heine und Thomas Mann, aber es ist mir wohl bewusst, dass wir alles nicht lesen konnten. In der Zeit wo ich alle diese Bücher lesen musste fand ich es oft langweilig, manchmal uninteressant und oft anstrengend. Nun gehört es meinem kulturellen Kapital und ich bin sehr stolz darauf. Genauso ging es mir mit der Geschichte Deutschlands.

Damit komme ich zu meinem heutigen Studium. Meinen Abitur „série scientifique“ habe ich 2013 bestanden und bin in die „classe préparatoire hypokhâgne BL“ von Lycée Jacques Amyot in Melun aufgenommen worden. Es ist eine ganz besondere „Prépa“, von deren Art es nur 15 in Frankreich gibt. Das Studium gefällt mir sehr, vor allem die Vielfalt die es dort gibt. Ich studiere in der Tat momentan gleichzeitig französische Literatur, Geschichte, Wirtschaft, Mathe, Philosophie, Deutsch, Englisch und Erdkunde (Wahlfach), also fast wie im Gymnasium aber mit einer viel größeren Forderung. Mich haben die Erwartungen im Deutschunterricht sehr überrascht. Da ich Deutsch nur in LV1 belegen konnte habe ich mir Sorgen um das Deutschniveau gemacht. Dennoch ist meine Lehrerin hervorragend und passt sich an das Niveau aller Schüler an. Ich habe mich in Deutsch weiter verbessert, vor allem was die Grammatik angeht.
Diese „Prépa“ bereitet ihre Studenten für viele verschiedene Bewerbungsverfahren von Buisness School, Sciences Po und hauptsächlich von der ENS (Ecole Normale Supérieure) von Ulm, Lyon und Cachan vor. Auf das Bewerbungsverfahren dieser letzten Schule bereite ich mich nun vor, selbst wenn nur extrem wenige Schüler dort angenommen werden. Falls ich meine Prüfungen nicht bestehe habe ich vor an der Uni zu studieren und zwar LLCE-études germaniques (Langues Littérature et Civilisation Etrangère). Dort könnte ich meine Kenntnisse über Deutschland und die deutsche Sprache vertiefen.

Mir hat die Deutschen Abteilung also besonders viel gebracht. Meiner Meinung nach kann es keinem Schaden eine solche Erfahrung zu machen (allein schon weil die Abteilung so viele Ausflüge organisiert !)

Mein Praktikum in einer Drahtzieherei

Ein Bericht von Sébastien Kovacs – 9. Klasse

Ich habe mein Praktikum in Deutschland in einer Kleinstadt namens Altena gemacht. Dort war ich in einer Drahtzieherei. Draht ziehen ist eine sehr alte Technik, man nimmt einen Draht und führt ihn durch einen Ziehstein. Der Ziehstein ist auf der einen Seite genau richtig gro? für den Draht und auf der anderen Seite etwas zu klein. Dies macht den Draht länger und dünner.
Während dieser Woche habe ich sehr unterschiedliche Arbeiten gemacht wie z.B. Bürohaltung, also Rechnungen prüfen und sie in das System eintippen. Ich habe auch in der Produktion gearbeitet. Da es das Ende des Jahres war, habe ich vor allem Inventur gemacht. Das fand ich viel angenehmer als im Büro sitzend zu arbeiten. Ich wurde auch gefragt, als die Firma französische Kunden anrufen wollte, da diese oft kein Englisch können. Diesen Kunden habe ich auf Französisch Angebote für Draht gemacht.

Übernachtet habe ich bei Jan Balkenhol und seiner Frau Rosa, die ich vorher noch nicht kannte. Jan ist der Produktionsleiter der Firma und ist ein ehemaliger Drahtzieher. Seine Frau Rosa arbeitet in einer Presseagentur.

Im Ganzen hat mir meine Woche doch recht gut gefallen, ich habe mich nie wirklich gelangweilt. Selbst als ich nichts zu tun hatte, konnte ich immer noch Rechnungen korrigieren oder in den Archiven verlorene Papiere wiederfinden. Dies war aber weniger interessant.

Zwei Wochen in Wolfenbüttel – August 2012

Ein Bericht von Alexandre Jamar, TL4 – September 2012

Als Frau Tegel unserer Klasse ein Seminar zur sozialen Frage in Europa in einer großen deutschen Bibliothek während den Sommerferien anbot, war ich nicht übermäßig begeistert. Ich hatte nicht unbedingt Lust, meine Sommerferien in modrigen Büchern mit langweiligen Wissenschaftlern zu verbringen.
Als ich aber von diesen zwei Wochen intensiver Arbeit zurückkam, war ich fast traurig, diesen wundervollen Ort verlassen zu haben.

Das Europa-Kolleg versammelte in der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel zwanzig Jugendliche aus verschiedenen Deutschen Schulen aus ganz Europa, um über ein gemeinsames Thema zu debattieren. Dieses Jahr wurde folgendes Thema behandelt: „Du trägst sehr leicht, wenn du nichts hast, aber Reichtum ist eine leichtere Last / Soziale Frage in Europa“. Wir mussten während zwei Wochen Vorträge vorbereiten, mithilfe des gesamten Kataloges der Bibliothek, d.h. über drei Millionen Bücher vom IX. Jahrhundert bis heute. Eine richtige Informationsjagd mit kolossalen Mitteln stand uns bevor. Dr. Michael Schubert, Geschichtslehrer an der Universität Paderborn, half uns bei dieser Arbeit und war unser Mentor während des ganzen Kollegs. Weiterhin hatten wir auch das Glück, an Vorträgen von Gastwissenschaftlern teilzunehmen, was uns bei unseren Recherchen viel geholfen hat. Wir hatten zwei Tage Zeit, um einen Vortrag vorzubereiten. Die Themen dieser Präsentationen waren natürlich eng mit Geschichte und Sozialwissenschaften verbunden, wie z.B. „Theorien sozialer Ungleichheiten von der Antike bis zur Aufklärung“, „Hexenverfolgung, Mechanismen sozialer Ausgrenzungen“ oder auch „Kolonialismus oder die Berechtigung sozialer Unterschiede“. Eine Debatte folgte immer am Ende jedes Vortrags.

Diese Debatten waren vielleicht die größte Stärke des Kollegs. Die Meinung eines Portugiesen und einer Weißrussin sind nämlich dermaßen unterschiedlich, dass es immer zu interessanten und brennenden Diskussionen kam. Dadurch habe ich auch verschiedene Kulturen, Lebensweisen und auch Freunde kennengelernt.
Daneben wurden viele Freizeitaktivitäten wie z.B. Bogenschießen, Beach-Volley, Fußball im Park angeboten und Ausflüge in deutsche Großstädte wie Halle, Bremen und Hannover organisiert.

Diese zwei Wochen waren wissenschaftlich und sozial gesehen eine meiner besten Erfahrungen; ich habe mit riesigen Mitteln wie ein „echter“ Wissenschaftler gearbeitet und dabei viele Freunde, die sich für dasselbe Thema interessieren, gewonnen.

Ehemaligenvorstellung – Januar 2012

Präsentation von zwei ehemaligen Schülern der Deutschen Abteilung

Bei der Veranstaltung am 10. Januar, an der alle Schüler der 10. und 11. Klasse teilnahmen, wurde uns von Claire Servais und Loïc Zozime eine generelle Vorstellung von dem Leben nach dem Abitur gegeben.

Zuerst stellten beide uns ihren Studiengang vor :
– Loïc Zozime hat ein „Bac S“ gemacht und studiert jetzt in Sciences Po Lille und Münster, dadurch wird er als Abschluss seines Studiums ein Doppeldiplom haben. Er hat in Lille angefangen und macht sein zweites Jahr in Münster. Später will er in der Finanzwirtschaft arbeiten. Das OIB hat ihm viel genutzt, weil er damit leichter die Aufnahmeprüfung in Sciences Po geschafft hat und weil er dadurch besser deutsch spricht und keine Schwierigkeiten hat in Münster zu studieren.

– Claire Servais hat auch ein „Bac S“ und studiert jetzt Medizin an der Universität in Dijon, um später Ärztin zu werden. Das OIB hat ihr nicht sehr viel gebracht für ihren Studiengang, aber ihr hat es Spaß gemacht, eine andere Sprache kennen zu lernen. Außerdem gibt es immer mehr Austauschprogramme nach Deutschland und sie sagte ebenfalls, dass es immer ein Vorteil ist, zwei Sprachen zu sprechen. Sie hat in der 8. Klasse den Sauzay-Austausch gemacht und in der 10. Klasse den Voltaire-Austausch.
Beide sind mit ihrem Studium sehr zufrieden, finden das OIB sehr wichtig und empfehlen es.

Bericht von Mark Espagnet und Lucas Ziemendorff, 10. Klasse

Praktikumsbericht – Dezember 2011

Unser Praktikum in Walldorf bei Detect Value GmbH

Wir, Antoine Bordon und Ladislas Jamar aus der 9. Klasse, hatten die Möglichkeit, unser Praktikum der 9. Klasse Mitte Dezember 2011 in Deutschland zu absolvieren. Herr Dr. Thienemann, einer der Geschäftsführer und ehemaliger Schüler der deutschen Abteilung des Collège International, hat zwei Praktikanten zu sich und in seine Firma „Detect Value GmbH” eingeladen.

Wir nahmen den TGV um nach Mannheim zu fahren. Dort holten uns Herr und Frau Thienemann vom Bahnhof ab. Wir wohnten bei der Familie zu Hause.
Eine Woche lang gingen wir jeden Tag um 9 Uhr mit mehreren Laugenbrezeln in das Büro.

Detect Value befindet sich im Gewerbegebiet von SAP in Walldorf, 20 km von Mannheim.
Es handelt sich um eine Software-Firma, die Personal-, Service- und Management Controlling durchführt:
www.detect-value.com

Der Zweck des Unternehmens ist es, Unternehmenskunden ein oder mehrere integrierte Management-Systeme anzubieten.

Unser Praktikum hatte u.a. folgende Inhalte:
– Arbeiten mit Excel und Power Point
– Recherchen im Internet
– Einweisung in Marketing und Vertrieb
– Einweisung in IT-Netzwerke, Datensicherheit und Web
– Teilnahme an der Weihnachtsfeier
– Teilnahme an dem Company Day (Wissenstransfer für Mitarbeiter)
– Gründung eines virtuellen Geschäftes in Walldorf
– Vortrag vor versammelter Mannschaft

In dieser Woche simulierten wir am Computer eine Unternehmensgründung. Dabei haben wir sehr viel mit Excel und Power Point gearbeitet. Wir hatten vorher noch nie mit diesen Programmen gearbeitet, aber eine Mitarbeiterin der Firma zeigte uns, wie sie benutzt werden.

Außerdem lernten wir, einen Vortrag mit Power-Point vorzubereiten, den wir dann vor den 20 Mitarbeitern gehalten haben. Wir merkten, wie schwer es ist, die Aufmerksamkeit einer Gruppe zu halten.

Wir lernten die deutschen Fachausdrücke in den Computerprogrammen kennen. Die Mitarbeiter waren alle super hilfsbereit und sehr nett.

Das deutsche Essen hat uns gut geschmeckt. Die Familie Thienemann hat uns herzlich aufgenommen. Wir haben humorreiche Stunden mit den Kindern und den Eltern beim Monopolyspielen verbracht. Leider haben wir immer beim Spiel verloren.
Wir besuchten auch das Gymnasium in Wiesloch. Dort gab es in jedem Klassenraum einen Projektor und eine interaktive Leinwand. Das schlagen wir unserer Direktorin auch vor.

Wir nahmen am Weihnachtsfest der Schule und am Weihnachtsfest der Firma teil. Das Buffet war reichlich.

Es war eine sehr wertvolle Erfahrung und wir bedanken uns bei Herrn Thienemann, seiner Frau und seinen Kindern, aber auch bei seinen Kollegen von Detect Value.
Antoine Bordon und Lasislas Jamar, 9. Klasse

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Buntes Berlin!

 Sonntag, 27. November 2011: Eine Graffiti-Tour durch Kreuzberg

Nicolas Grosclaude und Yann Bordon, 12. Klasse, berichten:

„Am Tag der Graffiti-Tour wurden wir von drei netten jungen Leuten empfangen, die uns von den verschiedenen Bereichen der StreetArt erzählt haben. Dekorationen, Stickers, Mode, Graffiti, Seifenblasen, Fahrräder und Skateboards, Tattoos, Piercings, Flashmobs, usw., sind heutzutage Kunstmittel, die oft von jungen Leuten benutzt werden, um Mädchen zu beeindrucken, Gangspots zu markieren oder aus Abenteuerlust.? Vor der Tour gab es das von Frau Benamara empfohlene „Buffet aus aller Welt“. Die verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten, die kostenlosen Getränke, alles war perfekt.?Mit einem vollen Bauch haben wir die Tour angefangen. Wir sind erst mal nach Kreuzberg gefahren, wo es viele Street Arts gibt. Da hat früher ein Graffiti-Festival stattgefunden und auf allen Fassaden gibt es bis 15 Meter große Graffitis. Unser Experte hat uns einige bekannte Namen von Sprühern beigebracht, zum Beispiel Life, ein Sprüher, der nur in Berlin sprüht und Blu, der weltweit operiert. Das waren aber alles illegale Graffitis.
Zum Schluss sind wir zur Berliner Mauer gegangen, wo wir die legalen Graffitis der Eastside Gallery gesehen haben, aber nur eine Seite der Mauer ist von Künstlern gesprüht worden. Auf der anderen Seite ist es verboten.
Insgesamt hat uns die Graffiti-Tour sehr gefallen, auch wenn es wegen der Kälte manchmal schwer zu ertragen war. Die Stimmung war jedoch perfekt und wir haben uns sehr amüsiert und viel Interessantes gelernt.”

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch in Hohenschönhausen

Montag, 28. November 2011: Unser Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen

Lucas Ziemendorff und Mark Espagnet (10. Klasse) berichten:

„Am Dienstag, dem 28. November 2011 haben wir ein ehemaliges Stasi-Gefängnis besichtigt. Aber das Gelände diente nicht immer als Gefängnis. Von 1939 bis 1945 war auf dem Gelände eine Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV). Im Mai 1945 wurde es von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und zum „Speziallager n°3“. Es diente als Sammel- und Durchgangslager, um Gefangene zu transportieren. Die Lebensbedingungen im Lager waren katastrophal. Auf engstem Raum waren zeitweise 4200 Menschen zusammen. Nach dem sowjetischen Befehl „00315“ vom 18. April 1945 wurden Spione, Dissidenten, Terroristen, NSDAP-Aktivisten, Polizei-und Geheimdienstangehörige, Verwaltungsbeamte und andere „feindliche Elemente“ in Deutschland verhaftet. So zählten zu den Internierten auch Frauen und Jugendliche. Nicht zuletzt wegen der besorgten Anfragen aus der Berliner Bevölkerung wurde das Lager im Oktober 1946 aufgelöst. Wenig später entstand dort das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis. Häftlinge mussten im Keller fensterlose, bunkerartige Zellen errichten: das so genannte „U-Boot“. Anfang der fünfziger Jahre übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis und nutzte es bis 1990 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Das MfS war die Geheimpolizei der SED und wurde als „Schild und Schwert“ der Partei bezeichnet. Das Ziel des MfS war es die kommunistische Diktatur aufrecht zu erhalten.
Die Führung, an der wir teilgenommen haben, war sehr interessant, denn unser Führer war ein Zeitzeuge und hat all dies im Stasi-Gefängnis miterlebt. Bei der Führung sind wir erst in den Keller gegangen, dann in den ersten Stock und letztendlich in eine Außenzelle. Die Führung war sehr bewegend, weil unser Führer immer wieder aus seinen Erinnerungen erzählte. Während der Führung haben wir verschiedene Zellentypen gesehen (Dunkelkammer, einfache Zelle …) und wurden über verschiedene Foltermethoden informiert (Weiße Folter …). Anschließend haben wir einen Workshop durchgeführt, der uns mehr über die Struktur und die geschichtlichen Hintergründe der DDR beigebracht hat. Wir waren in vier Gruppen eingeteilt. Die verschiedenen Gruppen bearbeiteten jeweils ein Thema, welches sie am Ende vorstellen sollten. Die Themen waren „Die Punks“, „Das MfS“, „DDR – Diktatur?“, „Haftmethoden und Haftfolgen“.
Im Großen und Ganzen war es sehr lehrreich, aber manchmal ein kleines bisschen zu lang und zu wiederholend. Wir fanden das Thema und die Führung insgesamt aber sehr gut.”

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Musical „Hinterm Horizont”

Lea Chaouat und Louise Albat, 11. Klasse (1S4), berichten:

Während unseres Aufenthalts in Berlin haben wir am Montag, den 28. November ein Musical gesehen. Es hieß „Hinterm Horizont” und handelte von einer jungen Frau, Jessy, die sich in den siebziger Jahren in Udo Lindenberg verliebt. Das große Thema des Stückes ist das der Berliner Mauer. Betrug, Stasi und Flucht gehören auch dazu. Udo Lindenberg gibt in Ost-Berlin ein Konzert und lernt dort die schöne Jessy, eine Chorsängerin, kennen. Ihre Liebe ist leider unerfüllbar. Udo schreibt aber ein Lied über Jessy, „Das Mädchen aus Ost-Berlin”. Wenige Jahre später treffen sich die beiden bei Udos Konzert in Moskau wieder und verbringen eine Nacht zusammen. Diese Nacht bleibt nicht ohne Folgen. Jessy bringt ein Kind zur Welt, von dem Udo bis zum 18. Geburtstag seines Sohnes nichts weiß. Das Stück endet mit ihrem Wiedersehen.

Uns hat das Musical sehr gut gefallen. Alle Schauspieler sangen, tanzten und spielten toll, insbesondere der, der Udo Lindenberg dargestellt hat. Wir hatten tolle Plätze, konnten alles sehen und meistens alles hören. Das, was man mit den Ohren nicht verstanden hatte, verstand man dann später mit den Augen, da alles so gut koordiniert war. Ein Spruch ist ganz besonders in unserem Gedächtnis geblieben:
„Wo vorher seine Leber war, ist heute eine Mini-Bar” (über Udo).
Wir denken, das Musical hat allen sehr gut gefallen. Am Ende hatten wir alle die Hände hochgestreckt und tanzten einfach mit.

Es war ganz bestimmt ein Highlight der Studienfahrt.

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch des Museums Karlshorst

Dienstag, 29. November 2011: Besuch des Museums Karlshorst

Anne-Laure Reyjal, Sophie Reyjal und Iris Courmont, 11. Klasse, berichten:

„Am Dienstag, dem 29.November 2011, haben wir das Museum Karlshorst besichtigt.
Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, wurde zwischen 1936 und 1938 errichtet. Eröffnet wurde das Museum in seiner heutigen Form zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Europa am 10. Mai 1995.
Am 8. Mai 1945 hat Deutschland hier kapituliert und das hat das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa dargestellt. In Japan hat dieser aber noch bis Anfang September 1945 gedauert. Da die Kapitulation um Mitternacht stattgefunden hat, war es in Russland schon der 9. Mai; die Russen feiern also diese Kapitulation am 9.Mai und nicht am 8.Mai wie überall in Europa. Von 1945 bis 1949 wurde dieses Gebäude von der Sowjetunion zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Im folgenden, zwischen 1967 und 1994, wurde es zum Museum der sowjetischen Armee zum Gedenken an die Schlacht um Berlin und dessen Kapitulation.

Als wir das Museum besichtigt haben, wurde uns der Raum, in dem die Kapitulation stattgefunden hat, gezeigt. Wir fanden es sehr interessant und eindrucksvoll, den wirklichen Raum zu sehen!
Im Folgenden wurden uns verschiedene Arbeitsthemen vorgestellt (sowjetische und deutsche Kriegsgefangene, Kriegsplanung von Deutschland, Propaganda und Vernichtungspolitik). Unsere Gruppe hat sich mit dem Alltag der deutschen und der sowjetischen Soldaten beschäftigt. Wir haben unser Thema sehr interessant gefunden. Die Materialien unseres Raumes waren vielfältig (Filme, Bilder, Kleidungen, Musik…), was wir sehr gut fanden. Im Anschluss hat jede Gruppe ihr Thema den Anderen vorgestellt. Auch wenn die Arbeitsthemen sehr interessant waren, fanden wir die Vorträge leider manchmal zu lang und wir hatten Schwierigkeiten uns zu konzentrieren.
Insgesamt haben wir viel über die europäische Geschichte gelernt, zum Beispiel wussten wir vorher nichts über die Kriegsplanung Deutschlands. Das Museum passte auch sehr gut zu unserer Reise, die wunderbar war!!”

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Opernbesuch

Mittwoch, 30. November 2011: Opernbesuch in der Deutschen Oper

Paola Gnago (12. Klasse) und Dorian Thomas (11. Klasse) berichten:

Ein überraschender Abend in der Oper

„Am Mittwoch, dem 30. November waren wir mit der Gruppe in der Deutschen Oper. Dies war eine besonders aufregende Angelegenheit, da wir alle auf unsere Weise schick gekleidet waren. An diesem Abend haben wir „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart gesehen.
Eine besondere Atmosphäre wurde durch den Gegensatz zwischen der modernen Inszenierung und der klassischen Musik gebildet, was ein eindrucksvolles Ergebnis gab. Außerdem fanden wir es schockierend, dass manche Schauspieler gar keine Kostüme anhatten.
Don Giovanni ist ein spanischer Kavalier, er ist ein absoluter Verführer, aber auch Herzensbrecher, doch sein Schicksal holt ihn ein. Am Ende werden alle Frauen von einer Statue gerächt, die Don Giovanni in die Hölle verbannt. Die Hölle wurde mit roten aufflammenden Lichtern, furchterregenden Menschen und sich aufreißendem Boden dargestellt.
Die Standpunkte in der Gruppe waren sehr verschieden, da sehr vieles implizit war und einen Jugendlichen nicht wirklich angesprochen hat.
Hier zwei Stimmen aus der Gruppe: „Am Anfang war ich ein bisschen aufgeregt, doch dann war ich enttäuscht, weil die Inszenierung komisch war. Die ersten zehn Minuten der Aufführung waren besonders gut.“ Dorian Thomas
„Modern. Vulgär.“ Nicolas Grosclaude

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch von Sachsenhausen

Donnerstag, 01. Dezember 2011: Führung im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg

Jérémie Ziemendorff (12. Klasse) und Frederic Lott (11. Klasse) berichten:

„Zum Beginn der Führung wurde uns anhand einer Powerpoint-Präsentation kurz die Entwicklung des Konzentrationslagers dargestellt: Von seiner Gründung 1933, bis zu seiner Übernahme durch die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg als ein sogenanntes „Speziallager” für überzeugte Nationalsozialisten, seiner Umwandlung durch die DDR 1961 in eine Gedenkstädte und seine zweite Umwandlung als Mahnmal nach der Wiedervereinigung.
Anschließend haben wir den „Appel-Platz” des KZ besichtigt, dabei wurden uns die grausamen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge, sowie die scharfen Sicherheitsmaßnahmen, die alle Fluchtversuche verhinderten, vorgestellt.
Die von den Nationalsozialisten erarbeitete „Rasseneinteilung” wurde uns auch erklärt. Es hing nämlich von dieser Einteilung ab, wie schlimm ein Häftling im Lager behandelt wurde, bzw. wie lang seine potentielle Lebenserwartung war.
Insgesamt wurden mehr als 200.000 Häftlinge nach Sachsenhausen deportiert. Etwa 3.000 im Lager zurückgebliebene Kranke, Ärzte und Pfleger wurden am 22. April 1945 von russischen und polnischen Einheiten der Roten Armee befreit. In dem KZ Sachsenhausen wurden zwischen 40.000 und 60.000 Menschen ermordet, die meisten sind wegen der Arbeits- bzw. Lebensbedingungen umgekommen, sie wurden von den Wachen stark misshandelt. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen.
Die so genannte „Station Z” wurde uns auch gezeigt. Hier war der Ort des KZ wo sich die Gaskammer befand und wo die Massenerschießungen stattgefunden haben. Uns hat die Zeit nur gereicht, einen kleinen Teil des ehemaligen Lagers zu besichtigen. Es war besonders eindrucksvoll und bewegend dort entlang zu gehen, wo solche Gräueltaten begangen worden sind. Diese KZ-Führung war aus unserer Sicht die beste Führung der Berlin-Fahrt. Dieses KZ ist einer der wenigen historischen Überreste, die von diesem Teil der Geschichte übrig geblieben sind. Außerdem kannte sich der Führer unserer Gruppe historisch sehr gut aus und gab all unseren Fragen detaillierte Antworten. Diese Führung und die Mahnung, die sie vermittelt hat, sind gerade für uns heute notwendig: „Und noch eines weiß ich, dass das künftige Europa ohne Gedanken an all diejenigen nicht existieren kann, die in der damaligen Zeit voller Verachtung und Hass umgebracht, zu Tode gefoltert, ausgehungert, vergast, verbrannt, aufgehängt wurden. » Andrzej Szczypiorski, Häftling des KZ Sachsenhausen, 1995; dieses Zitat stand an dem ehemaligen Eingang der „Station Z” des KZ Sachsenhausen.”

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Theaterbesuch im Maxim Gorki Theater

Donnerstag, 01. Dezember 2011: Theaterbesuch im Maxim Gorki Theater 

Axel Courmont und Jacques Mollaret (10. Klasse) berichten:

Hans Fallada – Jeder stirbt für sich allein

„Im Theaterstück „Jeder stirbt für sich allein”, geschrieben von Hans Fallada, geht es um eine Familie mit Namen Quangel, die gerade ihren einzigen Sohn im Krieg verloren hat und sich deshalb gegen das faschistische Regime Hitlers stellt, indem sie anklagende Karten schreibt und verteilt.

Am Anfang haben alle Schauspieler auf einer schrägen Bühne gespielt, was uns erstaunt hat. Es gab auch mehrere Szenen, die gleichzeitig gespielt wurden. Es war manchmal schwierig, den diversen Szenen zu folgen und man musste aufpassen, um den Faden der Geschichte nicht zu verlieren. An manchen Stellen haben die Schauspieler sehr schnell und unverständlich gesprochen. Zum Glück gab es Monitore, auf denen der Text stand, wenn auch nur auf Englisch. Die Schauspieler haben zum Teil mehrere Rollen gespielt, inklusive der Rolle des Erzählers, was wir sehr gut gemacht fanden. Den Wechsel des Hintergrundes fanden wir auch gut gelungen.

Insgesamt hat uns der Regisseur mit einer modernen, theatralisch gut gelungenen und historischen Aufführung sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken gebracht.”

Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Der letzte Tag

Freitag, 2. Dezember 2011: Der Gendarmenmarkt und die deutsche Geschichte

Solène Zozime und Marie Servais, 11. Klasse, berichten:

An unserem letzten Tag, den wir in Berlin verbracht haben, hatten wir ein volles Programm: zuerst haben wir eine Ausstellung im deutschen Dom besichtigt und dort einen Workshop über das Lied „Die Wacht am Rhein“ gemacht. Danach haben wir eine halbe Stunde in der Bundeszentrale für politische Bildung verbracht, und letztendlich sind wir auf einen Weihnachtsmarkt gegangen.

Der deutsche Dom ist eine ehemalige Kirche am Gendarmenmarkt, die heutzutage als Museum benutzt wird. Die Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“ stellt den Weg der Demokratie in Deutschland dar, der von 1840 bis zur heutigen Republik Deutschland geht. Der deutsche Dom besteht aus fünf Ebenen, nur vier davon werden aber für das Museum genutzt. Viele Gemälde, Texte, Filme und Statuen werden als sehr eindrucksvolle Belege des historischen Kontextes benutzt.

Nach dem Besuch des deutschen Doms hat uns eine Mitarbeiterin der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) Bücher und Hefte deutsche Politik vorgestellt, die wir danach mitnehmen durften. Die BpB ist eine einmalige Institution, deren Ziel es ist, dass alle deutschen Bürger sich für Politik interessieren. Ihr Sitz befindet sich in Berlin und in Bonn. Die Mitarbeiterin hat uns ihre Arbeit und die Politik erklärt.

Nach dem Besuch der BpB haben wir Freizeit bekommen, die wir auf dem Weihnachtsmarkt verbracht haben. Während der Weihnachtszeit sind zahlreiche Weihnachtsmärkte in Berlin zu finden (am Potsdamer Platz, am Alexanderplatz, am Gendarmenmarkt…). In den kleinen Holzhäusern kann man Weihnachtsgeschenke und Sü?igkeiten kaufen. Die Weihnachtsstimmung, mit ihrem Duft und den Weihnachtsliedern, hat uns sehr gefreut.

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