Schüler
Diese Seiten gehören ganz unseren Schülern.
Hier stellen sich die einzelnen Klassen vor, Sie können Unterrichtsarbeiten der Kinder bestaunen, Berichte schulischer oder außerschulischer Aktivitäten lesen, sowie die neuesten Fotos ansehen.
Praktikumsbericht – Dezember 2011
Unser Praktikum in Walldorf bei Detect Value GmbH
Wir, Antoine Bordon und Ladislas Jamar aus der 9. Klasse, hatten die Möglichkeit, unser Praktikum der 9. Klasse Mitte Dezember 2011 in Deutschland zu absolvieren. Herr Dr. Thienemann, einer der Geschäftsführer und ehemaliger Schüler der deutschen Abteilung des Collège International, hat zwei Praktikanten zu sich und in seine Firma „Detect Value GmbH” eingeladen.
Wir nahmen den TGV um nach Mannheim zu fahren. Dort holten uns Herr und Frau Thienemann vom Bahnhof ab. Wir wohnten bei der Familie zu Hause.
Eine Woche lang gingen wir jeden Tag um 9 Uhr mit mehreren Laugenbrezeln in das Büro.
Detect Value befindet sich im Gewerbegebiet von SAP in Walldorf, 20 km von Mannheim.
Es handelt sich um eine Software-Firma, die Personal-, Service- und Management Controlling durchführt:
www.detect-value.com
Der Zweck des Unternehmens ist es, Unternehmenskunden ein oder mehrere integrierte Management-Systeme anzubieten.
Unser Praktikum hatte u.a. folgende Inhalte:
- Arbeiten mit Excel und Power Point
- Recherchen im Internet
- Einweisung in Marketing und Vertrieb
- Einweisung in IT-Netzwerke, Datensicherheit und Web
- Teilnahme an der Weihnachtsfeier
- Teilnahme an dem Company Day (Wissenstransfer für Mitarbeiter)
- Gründung eines virtuellen Geschäftes in Walldorf
- Vortrag vor versammelter Mannschaft
In dieser Woche simulierten wir am Computer eine Unternehmensgründung. Dabei haben wir sehr viel mit Excel und Power Point gearbeitet. Wir hatten vorher noch nie mit diesen Programmen gearbeitet, aber eine Mitarbeiterin der Firma zeigte uns, wie sie benutzt werden.
Außerdem lernten wir, einen Vortrag mit Power-Point vorzubereiten, den wir dann vor den 20 Mitarbeitern gehalten haben. Wir merkten, wie schwer es ist, die Aufmerksamkeit einer Gruppe zu halten.
Wir lernten die deutschen Fachausdrücke in den Computerprogrammen kennen. Die Mitarbeiter waren alle super hilfsbereit und sehr nett.
Das deutsche Essen hat uns gut geschmeckt. Die Familie Thienemann hat uns herzlich aufgenommen. Wir haben humorreiche Stunden mit den Kindern und den Eltern beim Monopolyspielen verbracht. Leider haben wir immer beim Spiel verloren.
Wir besuchten auch das Gymnasium in Wiesloch. Dort gab es in jedem Klassenraum einen Projektor und eine interaktive Leinwand. Das schlagen wir unserer Direktorin auch vor.
Wir nahmen am Weihnachtsfest der Schule und am Weihnachtsfest der Firma teil. Das Buffet war reichlich.
Es war eine sehr wertvolle Erfahrung und wir bedanken uns bei Herrn Thienemann, seiner Frau und seinen Kindern, aber auch bei seinen Kollegen von Detect Value.
Antoine Bordon und Lasislas Jamar, 9. Klasse
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Buntes Berlin!
Sonntag, 27. November 2011: Eine Graffiti-Tour durch Kreuzberg
Nicolas Grosclaude und Yann Bordon, 12. Klasse, berichten:
„Am Tag der Graffiti-Tour wurden wir von drei netten jungen Leuten empfangen, die uns von den verschiedenen Bereichen der StreetArt erzählt haben. Dekorationen, Stickers, Mode, Graffiti, Seifenblasen, Fahrräder und Skateboards, Tattoos, Piercings, Flashmobs, usw., sind heutzutage Kunstmittel, die oft von jungen Leuten benutzt werden, um Mädchen zu beeindrucken, Gangspots zu markieren oder aus Abenteuerlust.? Vor der Tour gab es das von Frau Benamara empfohlene „Buffet aus aller Welt“. Die verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten, die kostenlosen Getränke, alles war perfekt.?Mit einem vollen Bauch haben wir die Tour angefangen. Wir sind erst mal nach Kreuzberg gefahren, wo es viele Street Arts gibt. Da hat früher ein Graffiti-Festival stattgefunden und auf allen Fassaden gibt es bis 15 Meter große Graffitis. Unser Experte hat uns einige bekannte Namen von Sprühern beigebracht, zum Beispiel Life, ein Sprüher, der nur in Berlin sprüht und Blu, der weltweit operiert. Das waren aber alles illegale Graffitis.
Zum Schluss sind wir zur Berliner Mauer gegangen, wo wir die legalen Graffitis der Eastside Gallery gesehen haben, aber nur eine Seite der Mauer ist von Künstlern gesprüht worden. Auf der anderen Seite ist es verboten.
Insgesamt hat uns die Graffiti-Tour sehr gefallen, auch wenn es wegen der Kälte manchmal schwer zu ertragen war. Die Stimmung war jedoch perfekt und wir haben uns sehr amüsiert und viel Interessantes gelernt.”
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch in Hohenschönhausen
Montag, 28. November 2011: Unser Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen
Lucas Ziemendorff und Mark Espagnet (10. Klasse) berichten:
„Am Dienstag, dem 28. November 2011 haben wir ein ehemaliges Stasi-Gefängnis besichtigt. Aber das Gelände diente nicht immer als Gefängnis. Von 1939 bis 1945 war auf dem Gelände eine Großküche der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV). Im Mai 1945 wurde es von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und zum „Speziallager n°3“. Es diente als Sammel- und Durchgangslager, um Gefangene zu transportieren. Die Lebensbedingungen im Lager waren katastrophal. Auf engstem Raum waren zeitweise 4200 Menschen zusammen. Nach dem sowjetischen Befehl „00315“ vom 18. April 1945 wurden Spione, Dissidenten, Terroristen, NSDAP-Aktivisten, Polizei-und Geheimdienstangehörige, Verwaltungsbeamte und andere „feindliche Elemente“ in Deutschland verhaftet. So zählten zu den Internierten auch Frauen und Jugendliche. Nicht zuletzt wegen der besorgten Anfragen aus der Berliner Bevölkerung wurde das Lager im Oktober 1946 aufgelöst. Wenig später entstand dort das zentrale sowjetische Untersuchungsgefängnis. Häftlinge mussten im Keller fensterlose, bunkerartige Zellen errichten: das so genannte „U-Boot“. Anfang der fünfziger Jahre übernahm das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis und nutzte es bis 1990 als zentrale Untersuchungshaftanstalt. Das MfS war die Geheimpolizei der SED und wurde als „Schild und Schwert“ der Partei bezeichnet. Das Ziel des MfS war es die kommunistische Diktatur aufrecht zu erhalten.
Die Führung, an der wir teilgenommen haben, war sehr interessant, denn unser Führer war ein Zeitzeuge und hat all dies im Stasi-Gefängnis miterlebt. Bei der Führung sind wir erst in den Keller gegangen, dann in den ersten Stock und letztendlich in eine Außenzelle. Die Führung war sehr bewegend, weil unser Führer immer wieder aus seinen Erinnerungen erzählte. Während der Führung haben wir verschiedene Zellentypen gesehen (Dunkelkammer, einfache Zelle …) und wurden über verschiedene Foltermethoden informiert (Weiße Folter …). Anschließend haben wir einen Workshop durchgeführt, der uns mehr über die Struktur und die geschichtlichen Hintergründe der DDR beigebracht hat. Wir waren in vier Gruppen eingeteilt. Die verschiedenen Gruppen bearbeiteten jeweils ein Thema, welches sie am Ende vorstellen sollten. Die Themen waren „Die Punks“, „Das MfS“, „DDR – Diktatur?“, „Haftmethoden und Haftfolgen“.
Im Großen und Ganzen war es sehr lehrreich, aber manchmal ein kleines bisschen zu lang und zu wiederholend. Wir fanden das Thema und die Führung insgesamt aber sehr gut.”
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Musical „Hinterm Horizont”

Musicalbesuch „Hinterm Horizont”
Lea Chaouat und Louise Albat, 11. Klasse (1S4), berichten:
Während unseres Aufenthalts in Berlin haben wir am Montag, den 28. November ein Musical gesehen. Es hieß „Hinterm Horizont” und handelte von einer jungen Frau, Jessy, die sich in den siebziger Jahren in Udo Lindenberg verliebt. Das große Thema des Stückes ist das der Berliner Mauer. Betrug, Stasi und Flucht gehören auch dazu. Udo Lindenberg gibt in Ost-Berlin ein Konzert und lernt dort die schöne Jessy, eine Chorsängerin, kennen. Ihre Liebe ist leider unerfüllbar. Udo schreibt aber ein Lied über Jessy, „Das Mädchen aus Ost-Berlin”. Wenige Jahre später treffen sich die beiden bei Udos Konzert in Moskau wieder und verbringen eine Nacht zusammen. Diese Nacht bleibt nicht ohne Folgen. Jessy bringt ein Kind zur Welt, von dem Udo bis zum 18. Geburtstag seines Sohnes nichts weiß. Das Stück endet mit ihrem Wiedersehen.
Uns hat das Musical sehr gut gefallen. Alle Schauspieler sangen, tanzten und spielten toll, insbesondere der, der Udo Lindenberg dargestellt hat. Wir hatten tolle Plätze, konnten alles sehen und meistens alles hören. Das, was man mit den Ohren nicht verstanden hatte, verstand man dann später mit den Augen, da alles so gut koordiniert war. Ein Spruch ist ganz besonders in unserem Gedächtnis geblieben:
„Wo vorher seine Leber war, ist heute eine Mini-Bar” (über Udo).
Wir denken, das Musical hat allen sehr gut gefallen. Am Ende hatten wir alle die Hände hochgestreckt und tanzten einfach mit.
Es war ganz bestimmt ein Highlight der Studienfahrt.
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch des Museums Karlshorst
Dienstag, 29. November 2011: Besuch des Museums Karlshorst
Anne-Laure Reyjal, Sophie Reyjal und Iris Courmont, 11. Klasse, berichten:
„Am Dienstag, dem 29.November 2011, haben wir das Museum Karlshorst besichtigt.
Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, wurde zwischen 1936 und 1938 errichtet. Eröffnet wurde das Museum in seiner heutigen Form zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Europa am 10. Mai 1995.
Am 8. Mai 1945 hat Deutschland hier kapituliert und das hat das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa dargestellt. In Japan hat dieser aber noch bis Anfang September 1945 gedauert. Da die Kapitulation um Mitternacht stattgefunden hat, war es in Russland schon der 9. Mai; die Russen feiern also diese Kapitulation am 9.Mai und nicht am 8.Mai wie überall in Europa. Von 1945 bis 1949 wurde dieses Gebäude von der Sowjetunion zu unterschiedlichen Zwecken genutzt. Im folgenden, zwischen 1967 und 1994, wurde es zum Museum der sowjetischen Armee zum Gedenken an die Schlacht um Berlin und dessen Kapitulation.
Als wir das Museum besichtigt haben, wurde uns der Raum, in dem die Kapitulation stattgefunden hat, gezeigt. Wir fanden es sehr interessant und eindrucksvoll, den wirklichen Raum zu sehen!
Im Folgenden wurden uns verschiedene Arbeitsthemen vorgestellt (sowjetische und deutsche Kriegsgefangene, Kriegsplanung von Deutschland, Propaganda und Vernichtungspolitik). Unsere Gruppe hat sich mit dem Alltag der deutschen und der sowjetischen Soldaten beschäftigt. Wir haben unser Thema sehr interessant gefunden. Die Materialien unseres Raumes waren vielfältig (Filme, Bilder, Kleidungen, Musik…), was wir sehr gut fanden. Im Anschluss hat jede Gruppe ihr Thema den Anderen vorgestellt. Auch wenn die Arbeitsthemen sehr interessant waren, fanden wir die Vorträge leider manchmal zu lang und wir hatten Schwierigkeiten uns zu konzentrieren.
Insgesamt haben wir viel über die europäische Geschichte gelernt, zum Beispiel wussten wir vorher nichts über die Kriegsplanung Deutschlands. Das Museum passte auch sehr gut zu unserer Reise, die wunderbar war!!”
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Opernbesuch
Mittwoch, 30. November 2011: Opernbesuch in der Deutschen Oper
Paola Gnago (12. Klasse) und Dorian Thomas (11. Klasse) berichten:
Ein überraschender Abend in der Oper
„Am Mittwoch, dem 30. November waren wir mit der Gruppe in der Deutschen Oper. Dies war eine besonders aufregende Angelegenheit, da wir alle auf unsere Weise schick gekleidet waren. An diesem Abend haben wir „Don Giovanni“ von Wolfgang Amadeus Mozart gesehen.
Eine besondere Atmosphäre wurde durch den Gegensatz zwischen der modernen Inszenierung und der klassischen Musik gebildet, was ein eindrucksvolles Ergebnis gab. Außerdem fanden wir es schockierend, dass manche Schauspieler gar keine Kostüme anhatten.
Don Giovanni ist ein spanischer Kavalier, er ist ein absoluter Verführer, aber auch Herzensbrecher, doch sein Schicksal holt ihn ein. Am Ende werden alle Frauen von einer Statue gerächt, die Don Giovanni in die Hölle verbannt. Die Hölle wurde mit roten aufflammenden Lichtern, furchterregenden Menschen und sich aufreißendem Boden dargestellt.
Die Standpunkte in der Gruppe waren sehr verschieden, da sehr vieles implizit war und einen Jugendlichen nicht wirklich angesprochen hat.
Hier zwei Stimmen aus der Gruppe: „Am Anfang war ich ein bisschen aufgeregt, doch dann war ich enttäuscht, weil die Inszenierung komisch war. Die ersten zehn Minuten der Aufführung waren besonders gut.“ Dorian Thomas
„Modern. Vulgär.“ Nicolas Grosclaude
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Besuch von Sachsenhausen
Donnerstag, 01. Dezember 2011: Führung im ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen bei Oranienburg
Jérémie Ziemendorff (12. Klasse) und Frederic Lott (11. Klasse) berichten:
„Zum Beginn der Führung wurde uns anhand einer Powerpoint-Präsentation kurz die Entwicklung des Konzentrationslagers dargestellt: Von seiner Gründung 1933, bis zu seiner Übernahme durch die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg als ein sogenanntes „Speziallager” für überzeugte Nationalsozialisten, seiner Umwandlung durch die DDR 1961 in eine Gedenkstädte und seine zweite Umwandlung als Mahnmal nach der Wiedervereinigung.
Anschließend haben wir den „Appel-Platz” des KZ besichtigt, dabei wurden uns die grausamen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Häftlinge, sowie die scharfen Sicherheitsmaßnahmen, die alle Fluchtversuche verhinderten, vorgestellt.
Die von den Nationalsozialisten erarbeitete „Rasseneinteilung” wurde uns auch erklärt. Es hing nämlich von dieser Einteilung ab, wie schlimm ein Häftling im Lager behandelt wurde, bzw. wie lang seine potentielle Lebenserwartung war.
Insgesamt wurden mehr als 200.000 Häftlinge nach Sachsenhausen deportiert. Etwa 3.000 im Lager zurückgebliebene Kranke, Ärzte und Pfleger wurden am 22. April 1945 von russischen und polnischen Einheiten der Roten Armee befreit. In dem KZ Sachsenhausen wurden zwischen 40.000 und 60.000 Menschen ermordet, die meisten sind wegen der Arbeits- bzw. Lebensbedingungen umgekommen, sie wurden von den Wachen stark misshandelt. Auf den Todesmärschen nach der Evakuierung des Lagers Ende April 1945 starben noch einmal Tausende von Häftlingen.
Die so genannte „Station Z” wurde uns auch gezeigt. Hier war der Ort des KZ wo sich die Gaskammer befand und wo die Massenerschießungen stattgefunden haben. Uns hat die Zeit nur gereicht, einen kleinen Teil des ehemaligen Lagers zu besichtigen. Es war besonders eindrucksvoll und bewegend dort entlang zu gehen, wo solche Gräueltaten begangen worden sind. Diese KZ-Führung war aus unserer Sicht die beste Führung der Berlin-Fahrt. Dieses KZ ist einer der wenigen historischen Überreste, die von diesem Teil der Geschichte übrig geblieben sind. Außerdem kannte sich der Führer unserer Gruppe historisch sehr gut aus und gab all unseren Fragen detaillierte Antworten. Diese Führung und die Mahnung, die sie vermittelt hat, sind gerade für uns heute notwendig: „Und noch eines weiß ich, dass das künftige Europa ohne Gedanken an all diejenigen nicht existieren kann, die in der damaligen Zeit voller Verachtung und Hass umgebracht, zu Tode gefoltert, ausgehungert, vergast, verbrannt, aufgehängt wurden. » Andrzej Szczypiorski, Häftling des KZ Sachsenhausen, 1995; dieses Zitat stand an dem ehemaligen Eingang der „Station Z” des KZ Sachsenhausen.”
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Theaterbesuch im Maxim Gorki Theater

Donnerstag, 01. Dezember 2011: Theaterbesuch im Maxim Gorki Theater
Axel Courmont und Jacques Mollaret (10. Klasse) berichten:
Hans Fallada – Jeder stirbt für sich allein
„Im Theaterstück „Jeder stirbt für sich allein”, geschrieben von Hans Fallada, geht es um eine Familie mit Namen Quangel, die gerade ihren einzigen Sohn im Krieg verloren hat und sich deshalb gegen das faschistische Regime Hitlers stellt, indem sie anklagende Karten schreibt und verteilt.
Am Anfang haben alle Schauspieler auf einer schrägen Bühne gespielt, was uns erstaunt hat. Es gab auch mehrere Szenen, die gleichzeitig gespielt wurden. Es war manchmal schwierig, den diversen Szenen zu folgen und man musste aufpassen, um den Faden der Geschichte nicht zu verlieren. An manchen Stellen haben die Schauspieler sehr schnell und unverständlich gesprochen. Zum Glück gab es Monitore, auf denen der Text stand, wenn auch nur auf Englisch. Die Schauspieler haben zum Teil mehrere Rollen gespielt, inklusive der Rolle des Erzählers, was wir sehr gut gemacht fanden. Den Wechsel des Hintergrundes fanden wir auch gut gelungen.
Insgesamt hat uns der Regisseur mit einer modernen, theatralisch gut gelungenen und historischen Aufführung sowohl unterhalten als auch zum Nachdenken gebracht.”
Studienfahrt nach Berlin vom 27.11 bis 02.12.11: Der letzte Tag
Freitag, 2. Dezember 2011: Der Gendarmenmarkt und die deutsche Geschichte
Solène Zozime und Marie Servais, 11. Klasse, berichten:
An unserem letzten Tag, den wir in Berlin verbracht haben, hatten wir ein volles Programm: zuerst haben wir eine Ausstellung im deutschen Dom besichtigt und dort einen Workshop über das Lied „Die Wacht am Rhein“ gemacht. Danach haben wir eine halbe Stunde in der Bundeszentrale für politische Bildung verbracht, und letztendlich sind wir auf einen Weihnachtsmarkt gegangen.
Der deutsche Dom ist eine ehemalige Kirche am Gendarmenmarkt, die heutzutage als Museum benutzt wird. Die Ausstellung „Wege – Irrwege – Umwege“ stellt den Weg der Demokratie in Deutschland dar, der von 1840 bis zur heutigen Republik Deutschland geht. Der deutsche Dom besteht aus fünf Ebenen, nur vier davon werden aber für das Museum genutzt. Viele Gemälde, Texte, Filme und Statuen werden als sehr eindrucksvolle Belege des historischen Kontextes benutzt.
Nach dem Besuch des deutschen Doms hat uns eine Mitarbeiterin der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) Bücher und Hefte deutsche Politik vorgestellt, die wir danach mitnehmen durften. Die BpB ist eine einmalige Institution, deren Ziel es ist, dass alle deutschen Bürger sich für Politik interessieren. Ihr Sitz befindet sich in Berlin und in Bonn. Die Mitarbeiterin hat uns ihre Arbeit und die Politik erklärt.
Nach dem Besuch der BpB haben wir Freizeit bekommen, die wir auf dem Weihnachtsmarkt verbracht haben. Während der Weihnachtszeit sind zahlreiche Weihnachtsmärkte in Berlin zu finden (am Potsdamer Platz, am Alexanderplatz, am Gendarmenmarkt…). In den kleinen Holzhäusern kann man Weihnachtsgeschenke und Sü?igkeiten kaufen. Die Weihnachtsstimmung, mit ihrem Duft und den Weihnachtsliedern, hat uns sehr gefreut.
Schulanfang für unsere Erstklässler 2011

Unsere stolzen Erstklässler!
Meine Zeit in der SchülerAkademie – Ein Gymnasiast berichtet!
„Unvergesslich“ ist wahrscheinlich das Adjektiv, das meine Zeit in der Deutschen SchülerAkademie Braunschweig 2011 am besten definiert.
Die Deutsche SchülerAkademie ist ein außerschulisches Programm, das zum Ziel hat, Schüler deutscher Schulen im In- und Ausland in ihren Interessenschwerpunkten weiterzubilden. Diese Akademien finden an mehreren Orten in Deutschland statt, dauern jeweils 17 Tage und bestehen aus je sechs Kursen (die je nach Akademie unterschiedlich sind) mit unterschiedlichen Themen aus verschiedenen Disziplinen der Natur- und Geisteswissenschaften. Jeder dieser Kurse besteht aus jeweils bis zu 16 Teilnehmern und wird von zwei Kursleitern betreut.
Die fachliche Arbeit in den Kursen wird durch zahlreiche kursübergreifende Angebote (z.B. Sport, Musik, Theater, Exkursionen, Vorträge) ergänzt. Neben dem Kursprogramm gibt es zahlreiche weitere Aktivitäten, viele von diesen werden von den Kursteilnehmern selbst organisiert.
In meiner Akademie gab es zum Beispiel eine Kursübergreifende Aktivität (kurz „KüA“) Lima Lama (dabei handelt es sich um eine asiatische Kampfsportart), dazu eine KüA Tanzen, Basketball, Volleyball, Arabisch, Jonglieren, Aktien, Portrait-Photographie, Band, Chor, eine von mir organisierte KüA Französisch-Konversation, und noch viele weitere…
Frau Glause hat mich im März auf die DSA aufmerksam gemacht. Julian Holzmann, ein Abiturient der deutschen Abteilung von letztem Jahr, der vor zwei Jahren auf einer DSA war, hat in mir die Lust geweckt, an einer Akademie teilzunehmen. Nach Gesprächen mit Frau Glause und Frau Tegel hat Frau Glause eine Empfehlung für meinen Wunschkurs eingereicht, in den ich auch aufgenommen wurde.
Neben den KüAs, dem Konzert, der Exkursion, dem Gefilmt werden von RTL, dem Kennen lernen unglaublicher Leute, der Abschlussparty und dem verbesserbaren Essen in der Mensa gab es natürlich den Kurs.
Meine Erstwahl war die Akademie Braunschweig Kurs 1.4 „Was will ich sagen, was will ich sein“.
Sprache ist das zentrale Kommunikationsmittel der Menschheit. Sie ist Instrument, Ausdruck von Identität und Individualität. Vor dem Hintergrund von Philosophie, Psychologie und sprachwissenschaftlichen Analysemethoden haben wir uns damit beschäftigt, die Hintergründe, Inhalte und Absichten von Kommunikationsprozessen zu erschliessen. Betrachtungsgegenstand war zum Beispiel eine politische Rede und ihre Sprechziele. Die Beschäftigung mit philosophischen Texten war zugleich Hinführung und Vertiefung des Kursthemas. Philosophische Grundfragen und mögliche Antworten darauf wurden im Autorenvergleich diskutiert. Nach der Einführung in ausgewählte Fragen der Philosophie und der Sprachphilosophie (z.B. Welchen Einfluss habe ich auf mein Umfeld? Wie bildet sich menschliches Denken in Sprache ab?) beschäftigten wir uns mit Inhalten, welche die Menschheit bewegen und somit ihr Denken und Fühlen ebenso beeinflussen, wie die menschliche Kultur, Politik und Geschichte.
Den Abschluss des Kurses bildete eine eigene Rede, in der sich jeder zielführend mit der Kursfrage auseinandersetzte. Das Thema der Rede war „Wie gestalte ich mich bewusst selbst und nehme Einfluss auf mein Umfeld, bzw. die Gesellschaft?“. Ich habe meine Rede im Anhang hinzugefügt, diese verschafft einen guten Einblick in unsere Kursarbeit und ihre Ziele. Am letzten Abend der zweieinhalb Wochen, auf der Abschlussparty, habe ich diese Rede vor den 100 DSA-Teilnehmern gehalten.
Einer der wichtigsten Aspekte der Akademie ist jedoch, neue, aufgeschlossene und interessierte Leute kennen zu lernen und diese Kontakte zu pflegen, weit über die deutsche Grenze hinaus.
Während der Sommerferien war ich z.B. in Washington DC, dort habe ich eine in Baltimore lebende DSA Teilnehmerin besucht. Zur gleichen Zeit hat ein DSA-Teilnehmer bei mir zu Hause übernachtet, weil er für ein paar Tage Paris besichtigen wollte. Über das schwedische Schulsystem und die peruanische Kultur habe ich in der DSA auch viel erfahren. Eine große Auswahl an weiteren Akademien wird vom Club der Ehemaligen organisiert, die aufgebauten Kontakte gehen also hoffentlich nicht verloren.
Es war eine wunderschöne Zeit, die unglaublich viel Spaß gemacht hat, sehr informativ war und zugleich intensiv. Von dem was ich gehört habe, war die durchschnittliche Schlafzeit nach der Rückkehr etwa 72 Stunden.
Falls ihr die Möglichkeit habt, eine DSA zu besuchen, kann ich dies nur wärmstens empfehlen.
Ich bin für alle weiteren Fragen offen und unter der e-mail Adresse jeremie.ziemendorff@gmail.com zu erreichen.
Jérémie Ziemendorff
(Lycée François Premier, TES1)
Erster Schultag 2010

Wir heissen die Schüler der ersten Klasse herzlich willkommen!
Klassenjahrgang 2009 / 2010
Aufnahmen der Jahrgangsstufe 2009/2010
Bastelstunde für Grundschüler 2010
Grundschüler der Deutschsprachigen Abteilung zu Besuch im pädagogischen Bauernhof
Zum Abschluss des Schuljahres besuchten die Grundschulkinder der Deutschen Abteilung den pädagogischen Bauernhof in Châtonoy.