Schulausflug nach Barbizon

Im Juni fand der Schulausflug der Mittel- und Oberstufe statt, dieses Jahr ging es nach Barbizon. Die Schüler hatten großen Spaß und haben Interessantes dazugelernt, wie nachfolgend in dem Schülerbericht zu lesen ist :

„Wrumm, wrumm!“ „Der Bus ist da!“ schreit Yannick. Alle Schüler der Deutschen Abteilung vom Collège International aus Fontainebleau quetschen sich in den Bus hinein. „Ich sitze neben Francesca!“ kündigt Eliza an. „45, 46, 47…okay, alle Schüler sind im Bus“, ruft Frau Benamara dem Busfahrer zu. Die Fahrt dauert nur 10 Minuten. Der Bus fährt zu einer Haltebucht am Waldrand. Wir steigen alle aus dem Bus und sind jetzt allein im Wald von Fontainebleau. Nein, nicht ganz allein! Denn Frau Benamara wartet mit ihrer Karte auf uns. Damit uns bei der bevorstehenden Wanderung in Richtung der Künstlerstadt Barbizon nicht langweilig wird, hat sie für uns eine Fotorallye vorbereitet. Wir bekommen Bilder, die wir im Wald wieder erkennen sollen. Gar nicht so einfach, bei so vielen ähnlich aussehenden Bäumen und Felsen! Wir wandern also los durch den Wald, hören Geräusche von Tieren, bewundern die riesigen Bäume und dürfen auf den Felsen herumspringen. „Pause!“ ruft Frau Tegel. Wir klettern auf große Felsen und während wir unseren Durst löschen, bekommen wir die Aufgabe in einer Gruppe unserer Wahl ein Gedicht, einen Rap oder eine Geschichte über den Wald zu schreiben. Alle machen sich sofort an die Arbeit. Als alle Gruppen fertig sind, gehen wir wieder los. Wir wandern und wandern und sehen dabei aus wie eine riesige Schlange, die sich durch den Wald schlängelt. Zum Glück haben wir die echten Schlangen, die im Wald von Fontainebleau leben, nicht zu Gesicht bekommen. Eine Stunde später sind wir angekommen, noch nicht in Barbizon, aber an einem schönen Picknickplatz am Waldrand, wo wir es uns in kleinen Grüppchen auf den Felsen bequem machen und uns die Lunchpakete der Schulkantine schmecken lassen können. „Der waldige Leander und der waldige Fabian verlieren sich im waldigen Wald…“, fängt Célina an, ihren Text auf dem Podium, einem großen Felsen, vorzutragen. Alle Gruppen folgen ihrem Beispiel. Danach werden wir in vier gemischte Gruppen eingeteilt. „Damit ihr auch mal die Schüler der anderen Klassen besser kennen lernt“, erklärt Frau Glause den leicht nörgelnden Schülern. Mit Frau Tegel wird getanzt, mit Frau Klapdor werden durch ein fotografisches Verfahren Blaudrucke hergestellt und mit Frau Glause und Frau Benamara nehmen jeweils zwei Gruppen an einer Stadtführung durch Barbizon teil. Am Ende hat jeder Schüler an jedem Atelier teilgenommen. „Es war ein toller Tag!“ erzählt Natalie am Abend ihrem Vater. „Die Blaudrucke haben tatsächlich funktioniert. Wir haben aus zwei Chemikalien eine Lösung hergestellt, mit der wir Papiere eingepinselt haben. Die waren dann lichtempfindlich und man konnte Negative und gesammelte Blätter darauf legen und sie einfach in der Sonne belichten und später in einer Wasserschale entwickeln. Und das Tanzen erst! Wir mussten richtigen Paartanz zu „Cotton Eye Joe” machen. Jungs und Mädchen gemischt. Frau Tegel hat uns die Choreographie beigebracht. Erst haben wir uns ein bisschen geziert, aber dann hatten wir schon richtig Spaß!“

Olivia Lott, Isolde Wackernagel, Natalie Warter und Eliza Horn (7. Klasse)